Symptome der Augenerkrankung
Aktualisiert (Samstag, 20. Juni 2009)
Die Augenbeteiligung, die sogenannte endokrine Orbitopathie, ist bei der Hashimoto Thyreoiditis viel seltener anzutreffen als beim Morbus Basedow. Übergangsformen aus Morbus Basedow und Hashimoto Thyreoiditis sind möglich. Die Symptome der endokrinen Orbitopathie reichen von leichten Beschwerden, wie Augentränen, geröteten Augen, Trockenheit der Augen, Blendungsempfindlichkeit und Fremdkörpergefühl bis hinzu seltenen schweren Verlaufsformen mit Beeinträchtigung oder Verlust des Sehvermögens.
Bei der endokrinen Orbitopathie handelt es sich ebenfalls um eine Autoimmunreaktion. Dabei reagieren bestimmte, gegen die Schilddrüse gerichtete Immunzellen und Antikörper auch mit dem Augengewebe.
Die endokrine Orbitopathie verläuft meist in Schüben. Jahrelange Verläufe mit Rückfällen sind häufig. Eine Prognose über die Entwicklung der endokrinen Orbitopathie im Einzelfall ist nicht möglich. Die Orbitopathie kann auch längere Zeit nach Auftreten der Schilddrüsenerkrankung beginnen. In einigen wenigen Fällen tritt die endokrine Orbitopathie bereits vor der Schilddrüsenerkrankung auf.
Welche Beschwerden können auftreten?
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Tränende Augen, Augenbrennen, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen
Fremdkörpergefühl in den Augen, Druckgefühl hinter dem Auge
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geschwollene Augenlider, hochgezogenes Augenlid, seltener Lidschlag
trockene Augen, Hornhautentzündungen, Bindehautentzündungen
Hervortretende Augen (Exophthalmus), mangelnder Lidschluss
Kopfschmerzen
Doppelbilder, Augenmuskelprobleme, Sehstörungen
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selten: schwere Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Schädigung des Sehnerven
Wichtig
Wesentlich für den Verlauf der Augenerkrankung ist es, dass die Schilddrüsenhormone optimal eingestellt sind. Meist ist ein fT4-Spiegel im oberen Normbereich oder sogar leicht darüber am günstigsten für den Krankheitsverlauf.